Sicherheit

Baumschutzsatzung & Genehmigungen: So bleiben Sie auf der sicheren Seite

Wir führen Sie verständlich durch Regeln, Zuständigkeiten und den sinnvollen Ablauf – ohne Rechtsberatung.

Baumschutzsatzung & Genehmigungen: So bleiben Sie auf der sicheren Seite

Warum Regeln sinnvoll sind Baumschutzsatzungen sorgen dafür, dass wichtige Stadtbäume erhalten bleiben, Verkehrssicherheit gewahrt bleibt und Maßnahmen planbar sind. Sie definieren, ab wann ein Baum als schützenswert gilt, welche Eingriffe genehmigt werden müssen und welche Ersatzpflanzungen gefordert sein können. Für Eigentümer bedeutet das: gut informieren, sauber dokumentieren und mit Augenmaß handeln. Was meist genehmigungspflichtig ist Je nach Kommune sind Fällungen, starke Kroneneinkürzungen, Eingriffe an Wurzeln und Arbeiten an bestimmten Arten nur mit Genehmigung zulässig. Häufig gibt es Grenzwerte für Stammumfang oder -durchmesser sowie Vorgaben zum Messpunkt. Ausnahmen gelten oft bei akuter Gefahr, bei toten Bäumen oder bei fachlich begründeten Pflegemaßnahmen. Details legt Ihre Stadt fest. Keine Rechtsberatung; Zuständigkeit bei der Kommune/Behörde. Pflege statt Fällung – erst prüfen, dann entscheiden Oft lässt sich die Verkehrssicherheit durch fachgerechte Maßnahmen wiederherstellen. Dazu zählen Totholzentnahme, Entlastungsschnitte, statische Kronenpflege oder ein Wurzel- und Standortmanagement. Wir empfehlen vor dem Antrag eine fachliche Einschätzung. Mehr zu alternativen Maßnahmen finden Sie unter Baumpflege & Kronenpflege. Wenn eine Fällung unvermeidbar ist, informieren wir transparent über Ablauf und sichere Durchführung – siehe Baumfällung & Spezialfällung. Unsere Rolle – klar und transparent Wir begleiten Sie fachlich: Vor-Ort-Check, Zustandsbewertung, Fotodokumentation, Maßnahmevorschlag und eine strukturierte Zusammenstellung der erforderlichen Informationen. Den eigentlichen Antrag stellen Sie bei der zuständigen Behörde. Auf Wunsch bereiten wir die Unterlagen so auf, dass Sie sie direkt einreichen können. Damit gewinnen Sie Zeit und Klarheit. So läuft es in der Praxis ab – Ersteinschätzung: Sie schildern Ihr Anliegen, ideal mit Fotos und Standorthinweis. – Vor-Ort-Termin: Wir prüfen Vitalität, Schäden, Umgebung, Zugänge und mögliche Risiken. – Fachliche Begründung: Wir formulieren einen realistischen Vorschlag – Pflege, Teilrückbau oder Fällung – samt Begründung aus Sicht der Verkehrssicherheit und der Baumstatik. – Unterlagenpaket: Fotodokumentation, Kenndaten (Art, Stammumfang, Höhe), Lagehinweis, Maßnahmenbeschreibung, bei Bedarf Empfehlung zur Ersatzpflanzung. – Behördengang: Sie reichen den Antrag ein; Rückfragen beantworten wir fachlich, soweit es die Praxis betrifft. – Umsetzung: Nach Genehmigung planen wir Termin, Technik und Sicherung. Typische Unterlagen für den Antrag – Lageplan oder Skizze mit markiertem Baumstandort – Fotos aus mehreren Perspektiven – Baumdaten: Art, Stammumfang am definierten Messpunkt, geschätzte Höhe – Begründung: Verkehrssicherheit, Krankheit, Bauvorhaben, Leitungsnähe oder Wurzelschäden – Geplante Maßnahme: Pflegeart oder Fällung, gewünschter Zeitraum – Vorschlag Ersatzpflanzung, falls gefordert Die konkrete Anforderung bestimmt Ihre Stadt. Sturmschäden & Gefahr in Verzug Nach Sturm, Bruch oder erkennbarer akuter Gefahr muss schnell gesichert werden. Unser Notdienst ist unter der bekannten Nummer auch außerhalb der Öffnungszeiten erreichbar. Wir sperren Bereiche, nehmen Gefahrenholz kontrolliert ab und dokumentieren den Zustand. Die Meldung an die Behörde und das Nachreichen der Unterlagen liegen bei Ihnen; wir liefern die fachlichen Nachweise aus der Praxis. Wurzelschutz & Bauvorhaben Baustellen in Wurzelbereichen sind heikel: Bodenverdichtung, Aufgrabungen oder Überbauungen können Bäume nachhaltig schädigen. Lassen Sie geplante Eingriffe früh prüfen und Schutzbereiche festlegen. Für eine langfristig gesunde Entwicklung nach Bautätigkeiten empfehlen wir standortgerechte Nachsorge und, falls gefordert, Ersatzpflanzungen. Für die Etablierung neuer Bäume unterstützen wir mit Pflanzung & Jungbaumpflege. Nach der Genehmigung: sauber umsetzen Mit einer erteilten Genehmigung arbeiten wir termintreu, sichern Wege und Nachbarschaft und halten den genehmigten Umfang ein. Abweichungen stimmen wir vorab ab. Nach Abschluss erhalten Sie auf Wunsch eine kurze Abschlussdokumentation mit Fotos. Wenn Wurzelstöcke entfernt werden sollen, planen wir die Fräsung passend zur späteren Nutzung der Fläche. Checkliste: gut vorbereitet in den Antrag – Grundstücks- und Kontaktdaten bereitlegen – Fotos und Lageplan erstellen – Baumdaten messen und notieren – Ziel klar definieren: Pflege, Rückbau oder Fällung – Zeitfenster und Zugänge prüfen – Unterlagen sortiert zusammenstellen und einreichen Öffnungszeiten & Erreichbarkeit Wir sind Montag bis Freitag von 08 bis 18 Uhr im Einsatz. Im Notfall sind wir über die gleiche Nummer erreichbar. Kurze Wege in Wuppertal, Hilden, Solingen, Remscheid, Haan, Mettmann, Erkrath, Velbert, Wülfrath und Langenfeld sorgen dafür, dass wir zügig vor Ort sind und die Situation fachlich bewerten können. Transparenz bei Aufwand & Kosten Vor jeder Maßnahme nennen wir den voraussichtlichen Umfang und die passende Technik. Sie erhalten ein klares Angebot für die genehmigte Leistung. Änderungen aus behördlichen Auflagen oder neuen Erkenntnissen besprechen wir offen, bevor wir starten.

Kontakt

Als Baum-Experten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.